{"id":478,"date":"2021-05-12T18:36:28","date_gmt":"2021-05-12T18:36:28","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8000\/?page_id=478"},"modified":"2021-08-02T09:03:41","modified_gmt":"2021-08-02T09:03:41","slug":"manifesto","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kein-schlussstrich.de\/fr\/programm\/manifesto\/","title":{"rendered":"Manifest(o)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-hero--w-image\">\n    <div class=\"wp-block-hero--w-image__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-hero--w-image__tab bg-yellow\">\n            <div class=\"wp-block-hero--w-image__tab-text-wrapper\">\n                <div class=\"text-center md:text-left\">\n                    <span class=\"wp-block-hero--w-image__tab-text\">\n                        Manifest(o)                    <\/span>\n                <\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n\n        <div class=\"wp-block-hero--w-image__image-wrapper\">\n            <img srcset=\"https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-212x300.jpg 212w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-724x1024.jpg 724w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-768x1086.jpg 768w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-1448x2048.jpg 1448w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-17x24.jpg 17w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-25x36.jpg 25w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-34x48.jpg 34w, https:\/\/kein-schlussstrich.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/manifesto_hoch_sw-scaled.jpg 1810w\" class=\"wp-block-hero--w-image__image\" alt=\"\" \/>\n        <\/div>\n\n        <div class=\"wp-block-hero--w-image__content-wrapper\">\n            \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Manifest(o)<\/h2>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-marquee\">\n    <div class=\"wp-block-marquee__wrapper bg-yellow\">\n        <span class=\"wp-block-marquee__text\" id=\"marquee-cities-wrapper\">\n            DIE ABWESENHEIT GOTTES \/ TANRI&rsquo;NIN YOKLU\u011eU \u2013 BLINDE LIEBE \/ K\u00d6R A\u015eK \u2013 DIE ANWESENHEIT DES MENSCHEN \/ \u0130NSANIN VARLI\u011eI \u2013 DER ALTAR DER RACHE \/ \u0130NT\u0130KAM SUNA\u011eI \u2013\r\nGL\u00dcHENDER HASS \/ YANAN NEFRET \u2013 GLEISSENDES LICHT \/ PARLAYAN NUR \u2013 DER CHOR DER VERGEBUNG \/ AFFETME KOROSU \u2013 MAN\u0130FEST(O)         <\/span>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<p class=\"is-style-text--running\">Ein polytopisches Oratorium von Marc Sinan<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<p class=\"is-style-text--running\">21 Jahre nach dem Mord an Enver \u015eim\u015fek, dem ersten in der Mordserie des NSU-Terrors, zehn Jahre nach dem \u00d6ffentlichwerden des sogenannten NSU, sind die Hintergr\u00fcnde der Taten und die rechtsradikalen Verstrickungen der Gruppe bis tief in staatliche Strukturen hinein l\u00e4ngst nicht aufgearbeitet. Im Gegenteil verfestigen sich Rechtsradikalismus, Verachtung und Fremdenfeindlichkeit zunehmend tiefer in der Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Marc Sinans polytopisches Oratorium MAN\u0130FEST(O)&nbsp; (t\u00fcrkisch f\u00fcr \u201eManifest\u201c) vereint sieben, an Schl\u00fcsselorten der Taten des sogenannten NSU aufgef\u00fchrte Einzelperformances in einem abendf\u00fcllenden Werk. Aus einzelnen Stimmen entsteht MAN\u0130FEST(O)&nbsp;als grenz\u00fcberschreitendes, Geschichte und Orte verbindendes Oratorium mit Orchester, Ch\u00f6ren und Solist:innen. Negative Energien der Verbrechen werden aufgenommen, Grundfragen von Vergeltung und Neuanfang diskutiert und in einer ethischen Utopie verarbeitet. Das Oratorium MAN\u0130FEST(O)&nbsp;und sieben Einzelperformances, DIE ABWESENHEIT GOTTES \/&nbsp;TANRI&rsquo;NIN YOKLU\u011eU \u2013 BLINDE LIEBE \/ K\u00d6R A\u015eK \u2013 DIE ANWESENHEIT DES MENSCHEN \/ \u0130NSANIN&nbsp;VARLI\u011eI \u2013 DER ALTAR DER RACHE \/ \u0130NT\u0130KAM SUNA\u011eI \u2013 GL\u00dcHENDER HASS \/ YANAN NEFRET&nbsp;\u2013 GLEISSENDES LICHT \/ PARLAYAN NUR \u2013 DER CHOR DER VERGEBUNG \/ AFFETME KOROSU, finden dabei stets gleichzeitig an verschiedenen Orten statt und sind digital miteinander verbunden.<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Einzelperformances von MAN\u0130FEST(O)<\/h3>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">DIE ABWESENHEIT GOTTES \/ TANRI&rsquo;NIN YOKLU\u011eU<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ritual des Verlusts<\/p>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Schmerz ist der Verlust. Es ist der tiefste Schmerz, der unheilbar ist. Wer hat das getan, warum ist niemand eingeschritten, warum hat niemand, weder Mensch noch ein Gott das verhindert? Wie k\u00f6nnen wir mit Verlusten umgehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die St. Martinskirche in Kassel ist der Ereignisort einer immersiven Performance, in der das Publikum mit dem Klang einer Kirchorgel interagiert. Die Orgel ist dabei vollst\u00e4ndig \u00fcber Sensoren gesteuert und reagiert auf Zuh\u00f6rer:innen, die sich in den Kirchenraum begeben. Die Intensit\u00e4t der Kl\u00e4nge ist abh\u00e4ngig von den Bewegungen der Menschen im Raum. Ist die Kirche leer, tobt die Musik, je voller der Raum wird, umso zarter und fragiler werden die Kl\u00e4nge, bis hin zu vollst\u00e4ndiger Stille, in der nur die Stimme eines Kindes h\u00f6rbar wird. Fragen nach Gemeinschaft und Verlust sind die Themen dieser Performance.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Immersive Performance in Kassel<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">In Kooperation mit den Kasseler Musiktagen<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">BLINDE LIEBE \/ K\u00d6R A\u015eK<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ritual der Trauer<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal wollen Menschen lieber mit Blindheit geschlagen sein, als an die Zeiten und Orte des Schmerzes erinnert zu werden. Doch wie die Trauer und die Wahrheiten \u00fcber untilgbare Taten bleiben, so haben auch die Hoffnung und der Glaube an eine gemeinsame Zukunft Bestand. Es ist noch nicht vorbei und eine gemeinsame Welt m\u00f6glich, in der der Mensch viel sein kann, selbst wenn er wenig hat oder wenig scheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Die S\u00e4ngerin und Ba\u011flama-Spielerin Derya Y\u0131ld\u0131r\u0131m entwickelt gemeinsam mit der Percussionistin Greta Eacott und dem Sounddesigner Tobias Levin ein dichtes musikalisches Programm jenseits traditioneller Zuschreibungen. Es entstehen Kl\u00e4nge zwischen Elektronik und archaischer anatolischer Musik, die vom Glauben an wie \u00fcber die Schwierigkeiten des Zusammenlebens erz\u00e4hlen. Diese einzigartige Performance ist in Hamburg auf Kampnagel und im Chemnitzer Weltecho zu erleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Konzerte in Chemnitz und Hamburg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ba\u011flama \u2013 Derya Y\u0131ld\u0131r\u0131m \/ Percussion \u2013 Greta Eacott \/ Sounddesign \u2013 Tobias Levin<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">DIE ANWESENHEIT DES MENSCHEN \/ \u0130NSANIN VARLI\u011eI<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ritual der Rebellion <\/p>\n\n\n\n<p>Was tun Menschen, wenn sie eine Krise zu bew\u00e4ltigen haben, sie wahrgenommen, erinnert werden wollen, wenn sie etwas zu sagen haben und nicht geh\u00f6rt werden, ihnen die Stimme fehlt? Viele bleiben stumm, andere haben jedoch die Kraft, sich auch friedlich h\u00f6rbar zu machen. In Spanien oder der T\u00fcrkei hat das n\u00e4chtliche Klappern mit Topfdeckeln eine lange Tradition in der Protestbewegung. Hier geben sich Menschen laut und vernehmlich eine Stimme, nach dem Motto: \u201eWer trommelt, schl\u00e4gt keine K\u00f6pfe ein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder und Jugendliche aus Rostock und Umgebung entwickeln gemeinsam mit dem Schlagzeuger und Percussionisten Daniel Eichholz, dem Musiker Christian Kuzio und T\u00e4nzer:innen des Rostocker Volkstheaters eine kollektive Performance als gewaltfreies und doch physisches Symbol eines kollektiven Widerstands. Instrumente werden aus Schrott gebaut, aus verschiedenen Utensilien entstehen Klangk\u00f6rper und ein heterogenes rhythmisches Material wird gemeinsam entwickelt. Gruppen von Kindern und Jugendlichen bewegen sich in einem lauten Sternmarsch durch die Stadt, um ihrer Anwesenheit und ihren Tr\u00e4umen\/ Hoffnungen? einen Klang und eine Stimme zu geben. Auf ihren Wegen werden die Anwohner:innen zur Interaktion aufgefordert, ihre Fenster zu \u00f6ffnen und mitzuklappern. Auf einem zentralen Platz findet das Ritual der Rebellion ihren H\u00f6hepunkt und die Instrumente werden zu einem \u201eAltar der Anwesenheit\u201c aufget\u00fcrmt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Percussionperformance in Rostock<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Mit Daniel Eichholz, Christian Kuzio und Rostocker Jugendlichen<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">DER ALTAR DER RACHE \/ \u0130NT\u0130KAM SUNA\u011eI<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ritual der Reinigung<\/p>\n\n\n\n<p>Die Unterdr\u00fcckten, die Angegriffenen, die Missachteten, die Get\u00f6teten, die Nicht-Freien, es gibt sie \u00fcberall. Sie sind verfolgt worden, hatten Angst, sind unsichtbar gemacht, sind bedr\u00e4ngt worden, sind hier und \u00fcberall geboren, sind viele. Alle, die Bedrohten, die Verfolgten, die Abgedr\u00e4ngten, die Marginalisierten, die Ausgeschlossenen haben ein Recht auf Schutz, auf Geh\u00f6r und auf Widerstand. Und das ohne Unterschied.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie verarbeiten Menschen und Gesellschaften im 21. Jahrhundert die Folgen von Verbrechen des Menschen am Menschen? Wie reinigt sich eine Gesellschaft von untilgbarer Schuld und zur\u00fcckbleibenden negativen Energien?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen Fragen setzt sich eine Gruppe von K\u00fcnstler:innen in acht deutschen St\u00e4dten, die vom Terror des sogenannten NSU besonders betroffen waren und sind, auseinander. Worte, Ges\u00e4nge, Musik, Energie sind die Materialien einer rituellen Performance. Und an sieben Orten wird diese Performance sich weiterentwickeln, sich live und auf immer neue Weise mit dem auseinandersetzen, was K\u00fcnstler:innen und unsere Gesellschaft noch immer zutiefst bewegt: Hass, Verachtung, Rassismus, Nationalismus, Ignoranz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Performances in Chemnitz, Eisenach, Jena, Hamburg, Heilbronn, M\u00fcnchen, N\u00fcrnberg und Plauen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Mit Mirko Borscht, Jelena Kulji\u0107, Mateja Meded und Volkan T error<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">GL\u00dcHENDER HASS \/ YANAN NEFRET<strong><strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ritual der Vergeltung<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann eine Tat, wie der Mord an Mitb\u00fcrger:innen, ges\u00fchnt werden? Es gibt Schulden, die sind nicht abzahlbar. Aber vielleicht ist gerade das Erinnern die einzig wirkungsvolle S\u00fchne und Vergeltung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--running\">Der blinde Klarinettist O\u011fuz B\u00fcy\u00fckberber bewegt sich in Heilbronn, Zwickau und M\u00fcnchen zu den Tat- und Gedenkorten der Morde des sogenannten NSU. Hier improvisiert er jeweils an einem oder mehreren Orten einen musikalischen Dialog mit den Toten. Gen\u00e4hrt von Trauma, Wut und Hass sind diese Konzerte, die B\u00fcy\u00fckberber spielt, schmerzvolle, hoch energetische, w\u00fctende Zwiegespr\u00e4che mit der Vergangenheit und einem gegenw\u00e4rtigen Publikum. Begleitet wird der Klarinettist bei all seinen Konzerten von der Stimme eines toten M\u00e4dchens, das selbst zum Opfer rassistischen Terrors wurde.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Konzerte in Heilbronn, N\u00fcrnberg und Zwickau<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Klarinette \u2013 O\u011fuz B\u00fcy\u00fckberber<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">GLEISSENDES LICHT \/ PARLAYAN NUR<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ritual des Erinnerns<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Opfer von Terrorakten und deren Angeh\u00f6rige warten weltweit wie auch in Deutschland noch immer auf ein klares Zeichen, ein abschlie\u00dfendes Urteil, dass endlich Gerechtigkeit geschieht oder zumindest \u201eversucht\u201c wird. Genozide, Morde, von Staaten, Gruppen oder Einzelpersonen begangen \u2013 unsere Geschichte ist voll von Opfern und voll von Menschen, die auf Gerechtigkeit warten. Wann werden diese Menschen sagen d\u00fcrfen, dass Gerechtigkeit geschehen ist? Wann wird es wieder hell, wann scheint wieder glei\u00dfendes Licht?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pianist Emre Elivar setzt mit seiner Performance ein Zeichen und erinnert mit und durch die Komposition von Marc Sinan zugleich an die Sch\u00f6nheit wie die dunklen Abgr\u00fcnde menschlichen Handelns. In sechs St\u00e4dten spielt Elivar auf einem Konzertfl\u00fcgel in Konzerts\u00e4len, an Bahnh\u00f6fen und auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen. Musikalisch ist das Programm ein Treffen der Gegens\u00e4tze, eine wahnwitzige \u00dcberschreibung von Beethovens 5. Klavierkonzert, gerahmt von Kompositionen Haydns, Beethovens und Mendelssohns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Konzerte in Dortmund, Heilbronn, Jena und N\u00fcrnberg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Piano \u2013 Emre Elivar<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">DER CHOR DER VERGEBUNG \/ AFFETME KOROSU<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Ritual der Vergebung<\/p>\n\n\n\n<p>Was entzweit uns? Was verwirrt unsere Wege? Was macht uns zu Feinden?<\/p>\n\n\n\n<p>Ist, vor dem Hintergrund unverzeihlicher Taten gegen Menschen, \u00fcberhaupt so etwas wie Vergebung m\u00f6glich? Es hei\u00dft, gutmachen kann man niemals, wo Menschen wirklich handeln. Sind Vergebung und Erl\u00f6sung dennoch m\u00f6glich? Vielleicht bleibt nur eine Chance. Das Leiden zu verstehen und anzuerkennen und den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen Geh\u00f6r zu verschaffen. Aber auch die schreckliche Wahrheit der Taten und der T\u00e4ter:innen niemals verloren gehen zu lassen. Vielleicht k\u00f6nnen Menschen und Gesellschaften dann beginnen, sich gegenseitig zu vergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00f6lner Keupstra\u00dfe wird gef\u00fcllt sein mit zahlreichen Ch\u00f6ren, die zum Innehalten auffordern. Von der Dortmunder Gedenkst\u00e4tte ziehen S\u00e4nger:innen zum Dietrich Keuning-Haus. In N\u00fcrnberg versammeln sich die Chorist:innen vor dem Polizeipr\u00e4sidium in der Innenstadt. Die Menschen singen und sprechen in ihren individuellen Traditionen einen gemeinsamen Text, die \u201eFl\u00fcsternde Vergebung\u201c. Auskomponierte Teile sind so angelegt, dass die Heterogenit\u00e4t der Stimmen und musikalischen F\u00e4higkeiten jeden Abend eine andere Qualit\u00e4t und Form dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zusammenseins und Gebets m\u00f6glich machen. Eine Kamera bewegt sich durch die Menschenmenge und \u00fcbertr\u00e4gt eine subjektive und ver\u00e4nderliche Rezeption der Performance an die jeweiligen Auff\u00fchrungsorte des Oratoriums.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht darum, eine gemeinsame Stimme zu finden und zu erleben. Gemeinschaft zu sp\u00fcren, ist ein Rausch, ein Gef\u00fchl wie bei den Ges\u00e4ngen in einem Fu\u00dfballstadion \u2013 nur, dass die Gegner nicht andere Menschen oder gegnerische Teams sind, sondern das uns Trennende, die Gr\u00e4ben und \u00c4ngste zwischen uns und in uns selbst. Das Publikum vor Ort wie auch die Besucher:innen der parallel aufgef\u00fchrten Vorstellung des Oratoriums MAN\u0130FEST(O) werden eingeladen, selbst Teil dieses Chores zu werden. Eine eigene Projektwebsite mit Live-Streams kann per Smartphone angew\u00e4hlt werden und erm\u00f6glicht dadurch einen besonderen Grad der Zug\u00e4nglichkeit und Partizipation. Egal, wo man sich auch befindet, jede:r hat die M\u00f6glichkeit des Mitsingens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--running\">Seid nicht bang <br>der Tag ist sch\u00f6n<br>Helle scheint in jeder Tiefe. Ich<br>wollten hier nicht sterben verzeiht<br>dass ich hier liege. Der erste Schmerz ist<br>der Verlust. Der zweite Schmerz der Hass. Der<br>dritte Schmerz Vergebung. Noch immer warte ich auf<br>die Gerechtigkeit. Ich kann verstehen doch nicht verzeihn.<br>Vergebung ist nicht vergessen. Fragt heute. Schweigt nicht.<br>Bleibt ihr stumm, wird es auch euch treffen. Helft uns tretet f\u00fcr<br>uns ein. Vergesst uns nicht. Sagt meinen Namen. Und ich habe<br>wieder einen Namen. Erinnert mich erinnert euch und zusammen<br>verbrennen wir die Angst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Mit Ch\u00f6ren aus Dortmund, K\u00f6ln und N\u00fcrnberg<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">MAN\u0130FEST(O) \u2013 das Oratorium<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--running\">Aus sieben St\u00e4dten werden an drei Abenden Teile der dort stattfindenden Performances sicht- und h\u00f6rbar nach Jena und N\u00fcrnberg \u00fcbertragen und mischen sich pr\u00e4zise koordiniert in das abendf\u00fcllende Oratorium. Die Jenaer Philharmonie mit Orchester, Knabenchor und Jenaer Madrigalkreis sowie die Staatsphilharmonie N\u00fcrnberg bilden den unmittelbaren k\u00fcnstlerischen Rahmen und zugleich das musikalische Zentrum in Jena bzw. N\u00fcrnberg.<br><br>Gef\u00fchrt und befragt von der Stimme und den Gedanken eines jungen M\u00e4dchens, entsteht in einer Zeit, in der Werte korrodieren und relativiert werden, ein Manifest der grenz\u00fcberschreitenden Anwesenheit des Menschen, der Erinnerung und Hoffnung. MAN\u0130FEST(O) ist ein Oratorium, das Orte, Haltungen, Kulturen, Ch\u00f6re und Solist:innen, Orchester und das Publikum gleicherma\u00dfen verbinden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\">Auff\u00fchrungen in Jena und N\u00fcrnberg<br><br>Komposition und k\u00fcnstlerische Leitung \u2013 Marc Sinan \/ Libretto und Dramaturgie \u2013 Holger Kuhla \/ Musikalische Leitung \u2013 Simon Gaudenz, Bj\u00f6rn Huestege \/ Solist:innen \u2013 Iva Bittov\u00e1, Andreas Fischer, Katia Guedes, Johanna Kr\u00f6del, Johanna Vargas \/ Jenaer Philharmonie, Staatsphilharmonie N\u00fcrnberg, AuditivVokal Dresden und Knabenchor der Jenaer Philharmonie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text--medium\"><br>MAN\u0130FEST(O) wird produziert durch die <a href=\"http:\/\/www.marcsinan.com\">YMUSIC GmbH<\/a>, Berlin.<\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-container\">\n    <div class=\"wp-block-container__wrapper\">\n        <div class=\"wp-block-container__content\">\n            \n\n<p class=\"is-style-text--running\"><strong>Marc Sinan <\/strong>ist Komponist&nbsp;und Gitarrist. In seiner Arbeit erprobt er neue Wege der Kollaboration zwischen K\u00fcnstlern im transkulturellen, transmedialen und musiktheatralen Kontext. Dabei arbeitet er meist in Personalunion als Komponist, k\u00fcnstlerischer Leiter, Gitarrist und Produzent mit seinem eigenen Ensemble, der Marc Sinan Company, und wechselnden internationalen G\u00e4sten und Partnern. Aufnahmen seiner Werke werden bei ECM Records ver\u00f6ffentlicht. Er lebt und arbeitet in Berlin. Seine sozialkritischen, konzeptionellen und meist abendf\u00fcllenden Werke werden international aufgef\u00fchrt und waren zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, Istanbul Festival, Bunt Festival Belgrad, MaerzMusik sowie an H\u00e4usern wie dem Maxim Gorki Theater, Festspielhaus Hellerau und dem Wiener Konzerthaus. Sinan kollaborierte mit dem Royal Philharmonic Orchestra, den Dresdner Sinfonikern, dem No Borders Orchestra, Sonar Quartett, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, Iva Bittov\u00e1, O\u011fuz&nbsp;B\u00fcy\u00fckberber, J\u00f6rg Widmann, Kayhan Kalhor und zahllosen weiteren Ensembles, Musiker:innen und K\u00fcnstler:innen aus Europa, Asien, Afrika und Nordamerika.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.marcsinan.com\/\">www.marcsinan.com<\/a><\/p>\n\n\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":369,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"class_list":["post-478","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Manifest(o) - Kein Schlussstrich<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kein-schlussstrich.de\/fr\/programm\/manifesto\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"fr_FR\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Manifest(o) - 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